Monthly Archive for September, 2011

Windows 7 / Vista: Energie sparen funktioniert nicht mehr – Lösung

0 votes, 0.00 avg. rating (0% score)

Kleiner Tipp zwischendurch, weil er mir bzw. meinem Media Center-PC geholfen hat: sollte die Funktion “Energie sparen” plötzlich nicht mehr funktionieren, z.B. nach einem Windows Update oder einer Treiberinstallation, hilft oft, den Ruhezustand zu deaktivieren, indem man in der Eingabeaufforderung

powercfg -h off

eintippt und mit der <Enter>-Taste abschickt. Die Eingabeaufforderung muss dabei mit Administratorrechten gestartet werden, d.h. man klickt auf den Start-Button, gibt dann “Eingabeauf” ein – der entsprechende Startmenüeintrag sollte oberhalb der Eingabe erscheinen – und klickt den Eintrag mit der rechten Maustaste an. Dort gibt es den Punkt “Als Administrator ausführen”, den man auswählt – voilà!

Wer den Ruhezustand ebenfalls nutzt, kann ihn im Anschluss auch einfach wieder aktivieren. Hintergrund ist wohl, dass die Datei hiberfil.sys aufgrund des Updates bzw. des neuen Treibers neu erzeugt werden muss, was aber aus unbekannten Gründen nicht immer automatisch passiert.

Speicherkarte oder USB-Stick ab 2GB Daten defekt?

0 votes, 0.00 avg. rating (0% score)

Zwischendurch melde ich mich hier mit einer Warnung zurück: derzeit sind wieder vermehrt Speicherkarten (Micro SD bzw. SDHC) im Umlauf, die mit einer falschen Kapazitätsangabe verkauft werden. Wie dieser ältere Artikel der c’t beschreibt, sind es überwiegend Speichermedien, die 2 GB Kapazität haben, sich aber durch geschickte Manipulation und falschem Aufdruck als Chips mit 16 oder 32 GB Kapazität ausweisen, sogar im Windows Explorer. Erst der etwas langwierige Test mit H2testw, einem von der c’t bereitgestellten Tool zur Überprüfung, gibt Auskunft darüber, wie groß wohl die tatsächliche Kapazität sein wird. Im Artikel geht es zwar um USB-Speichersticks, das Prinzip des Betrugs ist aber das gleiche.

Ich rate daher dazu, stets bei seriösen Händlern zu kaufen, oder z.B. über den Amazon Marketplace, um die kundenfreundliche Rückabwicklung von Amazon nutzen zu können. Das ist leider noch keine Garantie, ein fehlerfreies Produkt zu erhalten, denn wie man im obigen Artikel lesen konnte, war auch Ware in großen Handelsketten betroffen, aber es macht es leichter, sein Geld zurück zu bekommen.

Ein neuer Speicherchip sollte stets erstmal mit dem Tool, oder zumindest mit einer größeren Datenmenge getestet werden, bevor man ihm Daten anvertraut, die man nicht wiederherstellen kann (z.B. Fotoaufnahmen direkt in der Kamera), denn bei Nutzung einer solchen gefälschten Speicherkarte sind die Daten unwiederbringlich verloren!