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Weihnachts-Geschenk-Ideen für technikbegeisterte Männer

Ich bin auf der Suche nach Geschenkideen für meinen Mann – was würdest Du Dir denn so wünschen? Damit ich ein paar Tipps für technisches „Spielzeug“ bekomme…

Hier ein paar Vorschläge, was Technikfreaks wie ich gerne unter dem Baum finden:

  • Lesestoff
    Eigentlich hätte ich hier gerne den Kindle Paperwhite als das eBook schlechthin empfohlen, aber leider ist es bis nach Weihnachten nicht mehr verfügbar, weil die Nachfrage so groß ist. Ein gutes Zeichen, und wer keine Scheu vor einem Gutschein hat, kann ja trotzdem zugreifen. Für jemanden, der viele Bücher liest, ist ein eBook auf jeden Fall eine Bereicherung, und wegen der Displaytechnik auch dem Tablet vorzuziehen. Nur wenn auch Multimedia-Inhalte, Internetseiten und E-Mail eine gewichtige Rolle bei der Freizeitbeschäftigung spielen, sollte man sich die Alternative Tablet anschauen, entweder die Kindle Fire-Modelle von Amazon, oder folgende Empfehlung:
  • Tablet
    Derzeit sind wohl die Geräte von Google, das Nexus 7 und das Nexus 10 im Preis-Leistungsverhältnis unschlagbar – letzteres ist aktuell ausverkauft, ob es vor Weihnachten nochmal geliefert werden kann, ist ungewiss. Aber mit der 7-Zoll-Variante wird man ebenfalls glücklich, es ist so handlich, dass man es überall hin mitnehmen kann, aber doch groß genug, dass es einen Vorteil gegenüber dem Smartphone bietet. Für Leute, die viel unterwegs sind, empfiehlt sich die UMTS-Variante, und mit 32 GB Speicher statt 16 GB macht man nichts falsch.
  • Musik
    In diesem Bereich möchte ich eine Alternative fürs Wohnzimmer vorschlagen: eine Logitech Squeezebox Touch macht die eigene Musiksammlung – oder andere Quellen wie Streamingdienste à la Webradio oder Spotify – bequem über einen Touchscreen zugänglich. Besser, als jedesmal den PC einschalten zu müssen (sofern man nicht dort seine MP3s lagert – das sollte man schleunigst mit einer externen Festplatte oder gleich einem NAS ändern).
    Und ein weiterer Vorschlag ist etwas für Draußen / Unterwegs: mit der Logitech UE Mobile Boombox hat man in Kombination mit Smartphone, iPod, Tablet oder Notebook seinen Ghettoblaster immer dabei – und das auch noch kabellos. Der Urlaub oder das Picknick lässt sich so prima mit der Lieblingsmusik untermalen.
  • Fernsehen
    Wer ein iPhone besitzt und schon Musik im iTunes-Store gekauft hat, der sollte sich unbedingt das Apple TV überlegen: ein winziges Kästchen bringt das Filmangebot von iTunes auf den Fernseher – wer noch eine Soundanlage dran hat, auch die Musik. Wer auch noch einen Mac sein eigen nennt, kann so natürlich AirPlay nutzen und zum Beispiel die letzten Urlaubsfotos auf dem Fernseher senden, ohne den Rechner anstöpseln zu müssen.
    Wer heutzutage fernsieht, hat meist zwei oder drei Fernbedienungen auf dem Wohnzimmertisch liegen. Das muss nicht sein: mit der Logitech Harmony One Plus verliert man zwar seinen Liebsten für zwei Tage an die nicht ganz einfache Programmierung der Universalbedienung, dafür geht danach das Umschalten für den Spielfilm auf DVD und Soundsystem mit einem Tastendruck, genauso wenns danach zurück zum Fernsehprogramm gehen soll, welches man an auch noch an der Box umschalten muss.
  • Handyzubehör
    Aktuell habe ich meine KLICKfix Fahrradhalterung fürs Smartphone liebgewonnen: der Tacho aus der Kindheit jetzt GPS-gestützt und mit Kartenfunktion am Lenker – toll! 🙂 Die Hülle schützt auch vor Regen, mein Smartphone mit 4,7-Zoll-Display passt gerade so hinein.
  • Sport
    Eigentlich passt es auch zur Rubrik Handyzubehör, denn die folgende Empfehlung macht nur in Kombination mit dem Smartphone Sinn: wer Laufen geht und dabei sein iPhone oder Android-Handy dabei hat, z.B. um Musik zu hören, der kann mit einem Pulsgurt (für iPhone, oder für Android u.a.) seine Vitaldaten ans Handy übermitteln und aufzeichnen lassen. Ich nutze eine App, die mir parallel zur Musik noch bei jedem Kilometer die aktuelle Laufgeschwindigkeit durchsagt, und mich warnt, wenn mein Puls aus dem Trainingsbereich gerät.

  • Werkzeug
    Ja, auch wenn man kein Heimwerker ist, der ständig am Schrauben und Hämmern ist, wir Männer lieben gutes Werkzeug. Sehr viel Sinn für den Anfang einer soliden Ausstattung macht der Bosch GSR 10,8-2-Li Bohrschrauber – das verlinkte Gerät wird gerne als Einstieg für ein ganzes Set von Akku-Werkzeugen aus der blauen Profi-Reihe von Bosch gekauft, die alle mit dem gleichen Akku und Ladegerät auskommen. Es mag nicht ganz so kraftvoll sein wie all die Akkuschrauber mit dickem Batteriepack, dafür hat man auch nach einem Schraubmarathon keinen lahmen Arm vom Gewichtheben. Und ein Marathon ist nicht unrealistisch: der zweite Wechselakku, der bereits beiliegt, ist schneller wieder vollgeladen als man den ersten leergeschraubt hat.
  • Grill
    Gasgrill und Kugelgrill mögen tolle Ergebnisse liefern, aber sie sind kaum transportabel und eignen sich nicht fürs Picknick an der Isar. Ganz anders der Son of Hibachi. Auch wenn die Bewertungen bei Amazon nicht durchweg positiv sind: das aktuelle 2012er Modell hat viele der Kinderkrankheiten ausgemerzt und ist daher empfehlenswert. Der Grill besticht vor allem mit Pyrolyse-Funktion (Reinigung durch Ausbrennen) und feuerfester Transporttasche, in die man den Grill nach der Reinigung mit noch heißen Kohlen hineinstecken kann. Auch das Anzünden klappt dank Kamin-Effekt schnell und einfach.
  • Spielzeug
    Zu guter Letzt: es gibt auch Spielzeug, mit dem sich Männer gerne beschäftigen. Insbesondere in Kombination mit Nachwuchs im Haus ist ein Set aus zwei Schaumstoff-Pistolen sicherlich ein willkommenes Geschenk: beispielsweise dieser Revolver, oder dieses Gewehr. Ich schiele jedenfalls neidisch zu den Bürokollegen, die sich damit freitäglich bekriegen…

Empfehlenswerte Android-Apps

Frage: Welche Apps kannst Du für Android Smartphones empfehlen? Am liebsten Freeware.

Diese Frage wird mir immer wiedergestellt, daher bin ich dazu übergegangen, meine Liste in unregelmäßigen Abständen zu aktualisieren. Erstmalig erschien dieser Artikel am 2.7.2010, die letztmalige Aktualisierung erkennt man am Veröffentlichungsdatum.

Nun aber zu den überwiegend kostenlosen Programmen (kostenpflichtige haben einen entsprechenden Hinweis), die ich für ihren jeweiligen Bereich am gelungensten finde – ohne Anspruch, dass es nicht doch noch was besseres gibt. Ich habe Links zum Android Market hinterlegt – sollte das eigene Handy keinen Google Market installiert haben, muss man sich mit Alternativen wie beispielsweise AndroidPIT oder GetJar Gold behelfen.

  • Navigation / Location-based apps
    Hierunter verstehe ich Apps, die in erster Linie direkt mit der aktuellen eigenen Position arbeiten.

    • Google Maps / Navigation
      Der Klassiker – auch mit Navigation.
    • Google Earth
      Kein Must-Have, eher was zum Demonstrieren der Möglichkeiten. Braucht über 22MB Speicher.
    • Google Sky Map
      Augmented Reality für den Nachthimmel: zeigt Sternbilder und Planeten an
    • Google MyTracks
      GPS-Tracker von Google. Zeichnet zurückgelegte Wegstrecken auf und kann sie zur Auswertung z.B. nach Google Docs exportieren.
    • Wikitude
      Augmented Reality: zeigt ortsbezogene Einträge in der Umgebung  von diversen Lexika und Katalogen an (z.B. Wikipedia, Irish Pubs Worldwide, Alpenhütten, Qype, etc.)
    • Layar
      Augmented Reality, die nächste. Blendet Icons in das Kamerabild ein.
    • Öffi
      Beste ÖPNV-App für Berlin, München und den ganzen Rest. Programmiert von einem meiner Schulkameraden.
    • Movie Finder
      Gute App, wenn es ins Kino gehen soll und man nicht weiß, was wann wo läuft.
    • Foursquare
      In Deutschland noch überwiegend Spielerei, in den USA bereits mit Couponing recht erfolgreich – man gibt seinen 4SQ-Freunden preis, wo man sich gerade aufhält, kann Auszeichnungen sammeln und „Mayor“ von Örtlichkeiten werden.
    • c:geo
      Geochaching-App mit Zugriff auf geocaching.com-Account.
  • Social Web
    Meint alles, was mit Communities und Netzwerken zu tun hat.

    • Plume
      Der von mir genutzte Twitter-Client, weil er ein dunkles Farbschema hat, mehrere Accounts unterstützt und Antworten zu Beiträgen anzeigen kann.
    • Facebook
      Standard-Anwendung, funktioniert ausreichend.
    • Google+
  • Kommunikation
    Apps, die man für die Kommunikation braucht

    • WebSMS
      Verschickt SMS über Webdienste, die meist billiger sind als normale SMS – bei O2 haben Online-Verträge sogar 50 SMS frei, die man mit einem entsprechenden Provider-Plugin ebenfalls nutzen kann. Die versendeten SMS landen im normalen SMS-Stream.
    • SMSdroid
      Kein überragender Client, unterstützt aber das Versenden über WebSMS, daher nutze ich das.
    • Fritz!App
      Wer eine Fritz!Box sein eigen nennt, kann mit dieser App VoIP- und Festnetzgespräche über sein Handy führen, solange man sich im WLAN aufhält – auch ankommende Gespräche werden signalisiert. Das DECT-Telefon kann also aus bleiben. Nur die Sprachqualität ist noch nicht so überzeugend, finde ich.
    • SMS Backup
      Kopiert alle SMS in den Google Mail-Account – so gehen sie nicht verloren und sind durchsuchbar.
    • WhatsApp
  • Services
    Dienstleister-Apps

    • Das Telefonbuch
      Nicht einfach nur das Telefonbuch, sondern auch location-aware.
    • Post mobil
      Das Postamt auf dem Handy. Wirklich!
    • Pakete
      Sendungsverfolgung für die großen Paketdienste ind Deutschland.
    • S-Banking (kostet 0,79 €)
      Seriöse HBCI-App von den Sparkassen, funktioniert aber für fast alle deutschen Banken mit HBCI. Ich nutze es z.B. für ING DiBa und DKB.
    • Call A Bike
      Obwohl ich ein eigenes Rad habe, kommt es immer wieder mal vor, dass ich öffentlich unterwegs bin und schnell von der U-Bahn nach Hause muss oder ähnliches. Mit dieser App finde ich die verfügbaren Bikes in der Umgebung und kann sie gleich mieten.
  • Tools
    Kleine Helferlein für alles mögliche

    • Quick Profiles
      Simple App zum Einrichten von Klingelprofilen und mehr – Wechsel erfolgt rein manuell. Es gibt Alternativen wie z.B. das kostenpflichtige Locale, die Uhrzeit, Ort, Kalendertermine oder Batteriestatus berücksichtigen, um Features ein- und auszuschalten, aber das hier ist straight-forward und mir simpel genug.
    • Tricorder
      Wieder mehr was zum Vorführen, aber durchaus auch nützlich: die verschiedenen Sensoren des Smartphones (Kompass, GPS, WLAN, Beschleunigung, etc.) werden ausgewertet und im Star Trek-Tricoder-Style angezeigt.
    • StatsFree
      Zeigt Telefondauer, Anzahl versendeter und empfangener SMS, sowie verbrauchtes Datenvolumen an.
    • Wyse PocketCloud RDP
      Remote Desktop-Client, um auf entfernte PCs zuzugreifen.
    • AndroZip
      ZIP-File-Tool, das auch einen Datei-Explorer bietet.
    • Root Explorer
      Kostet etwas, ist dafür ein umfangreicher Datei-Manager, der auch mit Berechtigungen aller Art umgehen kann.
  • Office
    Apps für berufliche Nutzung

  • Kamera
    Alles, was die Kamera nutzt

    • barcoo
      Barcode Scanner mit Suchfunktion in diversen Produktdatenbanken.
    • Barcode Scanner
      Alternativer Scanner, kann auch aus Kontaktdaten einen 2D-Barcode generieren, um ihn an andere mit Scanner weiterzugeben.
  • Datenaustausch
    Dateien und Daten von und aufs Smartphone bekommen

    • Bluetooth File Transfer
      Kann Dateien über Bluetooth senden und empfangen, auch Kontaktdaten, z.B. an „normale“ Handies mit Bluetooth.
    • Bump
    • Dropbox
      Zugriff auf die eigene Dropbox gibts über diese App.
    • SwiFTP
      Ein FTP-Server, um Daten über WLAN direkt aufs Gerät zu senden, z.B. wenn man Diensten wie Dropbox nicht über den Weg traut.
    • AndFTP
      Ein FTP-Client, um Daten aus dem Netz runter- oder hochzuladen.
  • Multimedia
    Musik und Video-Apps

    • Shazam
      Klassiker: Musikerkennung durch „Zuhören“.
    • doubleTwist
      Zusammen mit dem PC-Client eine brauchbare iTunes-Alternative. Leider fehlt noch der Amazon MP3-Shop für Deutschland, kann aber neben Musik auch Videos und Bilder syncen und Programme aus dem Market installieren – ganz analog zu iTunes und iPhone.
    • A Online Radio
      Guter Webradio-Streaming-Client, der als einer der wenigen auch mit datensparenden AAC-Streams umgehen kann.
  • Nachrichten / RSS / Podcasts
    • Google Listen
      App zur Verwaltung von Podcasts. Geht aber auch mit doubleTwist.
    • NewsRob
      RSS-Client, der sich mit dem Google Reader verbinden lässt, um die Feeds bequem am PC verwalten zu können. Ich nutze inzwischen lieber einfach die mobilen Google-Reader-Seiten im Browser, aber NewsRob kann die Beiträge zwischenspeichern, falls man ohne Datenverbindung lesen möchte (z.B. in nicht versorgten U-Bahnabschnitten).
    • wetter.com
      Meine liebste Wetterseite als App.
    • Sportschau
      News, Videos, Ergebnisse, auch ein Tor-Alarm einstellbar.
  • Nachschlagen
    • Wapedia
      Interface für die Wikipedia.
    • LEO
      Der Übersetzer-Klassiker als App.
    • Epicurious
      Die Condé Nast-Kochcommunity auf dem Handy.
  • Spiele
    Es gibt zu viele Spiele und zu wenig Zeit, sie alle zu testen. Ich beschränke mich auf drei Klone von iPhone-Klassikern.

    • Jewels
      Bejeweled-Klon, prima Zeitvertreib mit weltweiter Highscore-Liste.
    • Air Control
      Spiele Fluglotse und koordiniere Landeanflüge ohne Kollisionen.
    • Abduction!
      Doodle Jump! mit ner Kuh, die hoch hinaus möchte.
  • SuperUser Tools
    Für diese Apps braucht man root / SuperUser-Rechte

    • Wifi Tethering (Website)
      Android 2.2 Froyo bringt zwar WiFi Tethering mit, aber mit diesem Projekt wird auch Bluetooth unterstützt. Funktioniert aber nur auf bestimmten Modellen.

Startschuss

Heute gehts also los: passend zum Frühlingsanfang starte ich ein frisches neues Blog mit dem Titel „Frag Felix“, in dem ich Anleitungen, Tipps und Empfehlungen rund um die schöne neue Technikwelt veröffentlichen möchte. Die Idee hierfür ist mir gekommen, nachdem ich in meinem familiären Umfeld und in meinem Freundeskreis immer wieder um Hilfestellungen oder meine Meinung gebeten werde, wenn es um eine neue technische Anschaffung oder den Einsatz einer neuen Software oder eines Gerätes geht.

Auch in meinem persönlichen Blog habe ich schon des öfteren Beiträge mit diesem Fokus verfasst, weshalb ich diese kurzerhand hierher kopieren werde, um einen ersten Grundstock an Artikeln zu haben.

Ich möchte mich bei meinem Schreibstil ein wenig daran orientieren, wie ich technische Dinge meinen Eltern erläutere, dementsprechend sollen sich die Texte wie an technisch interessierte Laien gerichtet lesen. Bei manchen Artikeln wird mir das nicht gelingen – ich bitte mir das nachzusehen. Gerne nehme ich aber Wünsche nach verständlicheren Erläuterungen der einzelnen Artikel entgegen!

Ob das Konzept aufgeht, wird eine spannende Erfahrung sein, auf die ich mich schon freue!