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Günstiges Samsung Galaxy Spica – Android Handy mit 2.1 (Eclair)

Eben habe ich entdeckt, dass es das Samsung Galaxy i5700 Spica bei dicon.de für 219,- Euro plus Versandkosten gibt – zu dem Preis definitiv eine überlegenswerte Alternative für den Android-Einstieg!

Bei O2 gibt es das Samsung Galaxy i7500 derzeit für 240,- Euro in der Sonderfarbe weiß, was insofern interessant ist, als dass man es über O2 MyHandy zu 0% finanzieren kann. Außerdem hat es ein AMOLED-Display, das im Vergleich zum TFT des Spica kräftigere Farben bietet. Der Pferdefuß ist aber, dass es nur mit Android 1.6 ausgeliefert wird, was ein paar Einschränkungen, insbesondere bei der Bluetooth-Nutzung, mit sich bringt.

Android Smartphones für ca. 250 Euro

M.A. aus München fragt: Welches Android-Handy für einen Preis um die 250 Euro kannst Du derzeit empfehlen?

Update 1: Ergänzungen zum T-Mobile Pulse, das doch nur mit Android 1.5 (Cupcake) ausgeliefert wird.
Update 2: Ergänzung des Acer BeTouch E400, das inzwischen verfügbar ist.
Update 3: Das HTC Hero kostet eigentlich noch ca. 330 Euro, aber mit T-Mobile-Branding ist es auch für ca. 265 Euro erhältlich und rutscht nahe an die Preisgrenze ran, daher mein aktueller Kauftipp! Außerdem ist das Vodafone 845 inzwischen erhältlich.
Update 4: Das Samsung Galaxy Spica gibts für 219,- Euro plus Versand.

Angesichts der aktuellen Verkaufszahlen von ca. 160.000 Geräten pro Tag ist Android das aktuell beliebteste Smartphone-Betriebssytem neben dem i(Phone)OS. Und da man bei letzterem mindestens 600 Euro in die Hand und einige Importmühen (oder einen T-Mobile-Vertrag) auf sich nehmen muss, fällt die Entscheidung für Leute, die nicht so viel Geld für ein Handy ausgeben wollen, relativ leicht: inzwischen gibt es eine Reihe von Android-Geräten zu einem Preis um die 250 Euro. Natürlich sind bei solch einem Preis Abstriche zu machen, meistens ist das Display und die Auflösung desselben klein, manchmal fehlen weitere Features wie z.B. WLAN oder Bluetooth. Oft handelt es sich auch um Auslaufmodelle mit veralteter Android-Version. Gerade letzteres ist ein nicht unerheblicher Aspekt, wenn man sieht, welch tolle neue Features mit der aktuellsten Version auf das Gerät kommen. Ich würde daher stets großes Augenmerk darauf legen, dass entweder der Hersteller Updates angekündigt hat, oder das Modell von der Community gut unterstützt wird. Letzteres zeigt sich beispielsweise beim T-Mobile G1, dem ersten Android-Phone auf dem deutschen Markt: auch wenn es von T-Mobile kein offizielles Update über 1.6 hinaus gibt, hat die Community bereits eine Froyo-Version (Android 2.2) angekündigt.

Ich habe mal ein wenig recherchiert, was man in Deutschland derzeit so als günstiges Gerät kaufen kann (die Oberklasse lasse ich in diesem Artikel bewusst außen vor; ich habe mit Ausnahme des G1 keines der Geräte in Händen gehalten und gehe rein von gelesenen Testberichten, Forenbeiträgen und den Datenblättern aus):

  • Acer beTouch E110
    Straßenpreis: ca. 160 Euro
    Display: 2,7″ (7,1 cm) bei 240*320
    Android-Version: 1.5
    Besitzt zwar ein Radio und GPS, aber kein WLAN, ist also nur mit gutem Datentarif (ich empfehle 1GB) brauchbar. Ist nur leider bei Android 1.5 stehen geblieben, die Bluetooth-Funktionen sind da beispielsweise noch rudimentär zu nennen.
  • Acer beTouch E400
    Straßenpreis: ca. 250 Eruo
    Display: 3,2″ (8,1 cm) bei 320*480 (HVGA)
    Android-Version: 2.1
    Schickes HVGA-Gerät mit Android 2.1, allerdings noch ein resistives Display, was zwar problemlos auch mit dem Finger und sogar mit Stift bedienbar ist, allerdings auch etwas empfindlicher für Kratzer ist. Wird daher knapp vom Samsung i5700 geschlagen.
  • LG GW620
    Straßenpreis: ca. 250 Euro
    Display: 3,0″ bei 320*480
    Android-Version: 1.5
    Hat alles, was man so brauchen könnte, sogar eine Hardware-Tastatur, ist dabei noch recht kompakt. Leider wie das Acer bei 1.5 stehen geblieben.
  • LG GT540 Optimus
    Straßenpreis: ca. 250 Euro
    Display: 3,0″ bei 320*480
    Android-Version: 1.6
    Ordentliches Gerät mit allem, was man für das Android-Erlebnis braucht (GPS, Kompass, Bewegungssensor, WLAN, Bluetooth, UMTS). Hat auch schon 1.6, aber im Preisvergleich gibt es bessere Geräte.
  • Vodafone 845 (= Huawei Joy)
    Für 130 Euro bei Vodafone zu haben – absoluter Preisschlager.
    Display: 2,8″ bei 240*320
    Android-Version: 2.1
    Ein Freund hatte es wohl auf einer Convention in der Hand und war weniger angetan, insbesondere der Touchscreen war seiner Meinung nach nur schlecht bedienbar – was daran liegen mag, dass es mit druckempfindlicher (resistiver) Technologie arbeitet, nicht mit berührungsempfindlichem (kapazitiven) Touchscreen. Hat aber ansonsten alles an Bord (Kamera, UMTS, WLAN, Bluetooth, GPS, sogar UKW-Radio) und ist daher für den Preis auf jeden Fall einen Blick wert, vielleicht auch als Zweitgerät.
  • HTC Wildfire
    Straßenpreis: ca. 260 Euro
    Display: 3,2″ bei 240*320
    Android-Version: 2.1
    Vollständig ausgestattetes Gerät, wer keine höhere Auflösung wünscht, sollte hier zugreifen (meine persönliche Empfehlung), vor allem wurde bereits ein Update auf die neueste Android-Version “Froyo” angekündigt, das Flash-Unterstützung mitbringt.
  • HTC Tattoo
    Straßenpreis: 220 Euro
    Display: 2,7″ bei 240*320
    Android-Version: 1.6
    Prima Einsteigergerät in die Android-Welt, inzwischen aber vom Wildfire abgelöst. Kein Update angekündigt.
  • T-Mobile Pulse
    Straßenpreis: ca. 230 Euro
    Display: 3,5″ bei 320*480
    Android-Version: 1.5 (2.1 über T-Mobile Ungarn und MoDaCo verfügbar)
    Gute Alternative mit prima Displaygröße, alles drin.
  • Samsung Galaxy I7500
    Straßenpreis: 210 Euro
    Display: 3,2″ bei 320*480
    Android-Version: 1.5
    Bei den Geräten mit 1.5 das Top-Modell in der Preisklasse, großes AMOLED-Display mit brillianten Farben, in der Sonne aber eher schlecht abzulesen.
  • Samsung i5700 Galaxy Spica
    Straßenpreis: 220 Euro
    Display: 3,2″ bei 320*480
    Android-Version: 2.1
    Trotz kleinerer Modellnummer der Nachfolger des i7500, daher auch mit Android 2.1. Ebenfalls empfehlenswert.
  • T-Mobile G1
    Straßenpreis: 240 Euro
    Display: 3,2″ bei 320*480
    Android-Version: 1.6
    Das Urgestein: der erste Androide am Markt. Trotzdem noch in dieser Liste, weil es immer noch ein klasse Gerät ist, mit guter Tastatur, Trackball, und einer großen Unterstützung aus der Community (demnächst wird Froyo auf das G1 portiert!). Wer eine Tastatur will und nicht gegen ein etwas klobigeres Smartphone hat, findet hier ein erschwingliches und gutes Gerät.
  • T-Mobile G2 Touch

    Straßenpreis: 265 Euro
    Display: 3,2″ bei 320*480
    Android-Version: 2.1
    Hierbei handelt es sich eigentlich um das HTC Hero mit T-Mobile-Branding. Man spart aber ca. 60 bis 90 Euro gegenüber dem ungebranteden Modell, und nur so rutscht es in die hier vorgestellte Preiskategorie – klare Kaufempfehlung!
  • Sony Ericsson XPERIA X10 Mini / Mini ProStraßenpreis: 235 bzw. 275 Euro
    Display: 2,6″ bei 240*320
    Android-Version: 1.6
    Hochwertiges Gerät, klein und handlich, in der Pro-Version mit Hardware-Tastatur.

Fazit: für mich persönlich ist HTC auch aufgrund meiner langjährigen Erfahrung mit deren Geräten (xda III, xda Orbit 2, Touch HD, Nexus One) der Top-Hersteller von Android-Geräten. Nicht von ungefähr hat Google sich für HTC als Hersteller für das erste Android-Handy G1, als auch für das Google-Topmodell “Nexus One”  entschieden. Das spiegelt sich auch in der Community-Unterstützung wieder, daher ist meine Top-Empfehlung in dieser Liste das HTC Wildfire, auch wenn es nur eine QVGA-Auflösung (240*320) bietet. Das hat zwar noch Nachteile, weil noch nicht alle Programmierer diese Auflösung berücksichtigen und deren Apps dadurch nicht verfügbar sind, angesichts der Masse an verschiedenen Billig-Geräten mit dieser Pixelzahl, die derzeit auf den Markt kommt, wird sich das aber meiner Einschätzung nach bald ändern. HTC Hero in Form des T-Mobile G2 Touch – ein Vorjahresmodell aus einer höheren Preiskategorie, das immer noch zeitgemäß ist.

Wer lieber eine Hardware-Tastatur mag, dem empfehle ich eben immer noch das G1, aus den gleichen Gründen.

Ansonsten scheinen mir das Galaxy Spica und das Acer BeTouch E400 brauchbare Alternativen zu sein, wenn man sie beispielsweise als Schnäppchen erwischt. Alle drei Geräte haben wie das G1 die im Vergleich zum Wildfire doppelt so hohe HVGA-Auflösung, mit der auch die iPhones bis zum 3GS aufwarten. Das T-Mobile Pulse muss ich etwas dahinter anordnen, seit ich erfahren habe, dass es nur mit Android 1.5 ausgeliefert wird. Es gibt zwar eine Updatemöglichkeit auf 2.1, allerdings verliert man damit die Garantie und hat lediglich Anspruch auf Gewährleistung. Es soll auch nicht durchweg stabil laufen, wenn man nicht auf ein Custom-ROM, also auf ein von Community-Mitgliedern angepasstes Betriebssystem, zurückgreift. Inzwischen scheint es zudem in Deutschland ausverkauft zu sein.

Ich würde aber auch den Gebrauchtmarkt nicht außer Acht lassen, wenn man erstmal den Einstieg in die Androidwelt sucht. Mit etwas Glück kann man auch ein Motorola Milestone für unter 300 Euro ergattern.

Schließlich muss ich auch das Vodafone 845 nochmal hervorheben: das billigste Gerät am Markt ist durchaus zu gebrauchen – für diesen Preis erhält man ein vollwertiges Smartphone, bei dem man letztlich nur bei der Auflösung und der Verarbeitung ein paar Abstriche machen muss.

Empfehlenswerte Android-Apps

Frage: Welche Apps kannst Du für Android empfehlen? Am liebsten Freeware.

Also vorab muss ich darauf hinweisen, dass ich erst mit Android-Version 2.1 (“Eclair”) in die Android-Welt eingestiegen bin, daher habe ich keine Erfahrungen damit, inwieweit die von mir aufgelisteten Apps auch unter Android 1.x oder auch 2.0 laufen. Meistens steht der Kompatibilitäts-Hinweis aber auf der entsprechenden Market-Seite der App.

Nun aber zu den überwiegend kostenlosen Programmen (kostenpflichtige haben einen entsprechenden Hinweis), die ich für ihren jeweiligen Bereich am gelungensten finde – ohne Anspruch, dass es nicht doch noch was besseres gibt. Ich habe Market-Links hinterlegt, die auf einem Android-Device direkt zum Download führen.

  • Navigation / Location-based apps
    Hierunter verstehe ich Apps, die in erster Linie direkt mit der aktuellen eigenen Position arbeiten.

    • Google Maps / Navigation
      Der Klassiker – jetzt auch mit Navigation fürs Auto.
    • Google Earth
      Kein Must-Have, eher was zum Demonstrieren der Möglichkeiten. Braucht über 22MB Speicher.
    • Google Sky Map
      Augmented Reality für den Nachthimmel: zeigt Sternbilder und Planeten an
    • Google Places Directory
      Mehr braucht man eigentlich nicht: Katalog fast aller Locations mit Richtungs- und Entfernungsangabe, sowie Qype-Bewertungen, soweit vorhanden.
    • Google MyTracks
      GPS-Tracker von Google. Zeichnet zurückgelegte Wegstrecken auf und kann sie zur Auswertung z.B. nach Google Docs exportieren.
    • Wikitude
      Augmented Reality: zeigt ortsbezogene Einträge in der Umgebung  von diversen Lexika und Katalogen an (z.B. Wikipedia, Irish Pubs Worldwide, Alpenhütten, Qype, etc.)
    • Aloqa
      Ebenfalls eine Sammlung ortsbezogener Kataloge. Ich fand den gut wegen Call A Bike-Unterstützung, bis die Call A Bike-App rauskan (s. unten).
    • Layar
      Augmented Reality, die nächste. Blendet Icons in das Kamerabild ein.
    • Öffi
      Beste ÖPNV-App für Berlin, München und den ganzen Rest. Programmiert von einem meiner Schulkameraden.
    • Movie Finder
      Gute App, wenn es ins Kino gehen soll und man nicht weiß, was wann wo läuft.
    • Foursquare
      In Deutschland noch reine Spielerei, in den USA bereits mit Couponing recht erfolgreich – man gibt seinen 4SQ-Freunden preis, wo man sich gerade aufhält, kann Auszeichnungen sammeln und “Mayor” von Örtlichkeiten werden.
    • c:geo
      Geochaching-App mit Zugriff auf geocaching.com-Account.
  • Social Web
    Meint alles, was mit Communities und Netzwerken zu tun hat.

    • Seesmic
      Meiner Meinung nach bester Twitter-Client, da er mehrere Accounts unterstützt, und wenn möglich an der Position stehen bleibt, an der man zuletzt gelesen hatte.
    • Facebook
      Standard-Anwendung, funktioniert ausreichend, allerdings ohne Chat.
  • Kommunikation
    Apps, die man für die Kommunikation braucht

    • WebSMS
      Verschickt SMS über Webdienste, die meist billiger sind als normale SMS – bei O2 haben Online-Verträge sogar 50 SMS frei, die man mit einem entsprechenden Provider-Plugin ebenfalls nutzen kann. Die versendeten SMS landen im normalen SMS-Stream.
    • SMSdroid
      Kein überragender Client, unterstützt aber das Versenden über WebSMS, daher nutze ich das.
    • Fritz!App
      Wer eine Fritz!Box sein eigen nennt, kann mit dieser App VoIP- und Festnetzgespräche über sein Handy führen, solange man sich im WLAN aufhält – auch ankommende Gespräche werden signalisiert. Das DECT-Telefon kann also aus bleiben. Nur die Sprachqualität ist noch nicht so überzeugend, finde ich.
    • SMS Backup
      Kopiert alle SMS in den Google Mail-Account – so gehen sie nicht verloren und sind durchsuchbar.
  • Services
    Dienstleister-Apps

    • Das Telefonbuch
      Nicht einfach nur das Telefonbuch, sondern auch location-aware.
    • Post mobil
      Das Postamt auf dem Handy. Wirklich!
    • Pakete
      Sendungsverfolgung für die großen Paketdienste ind Deutschland.
    • S-Banking (kostet 0,79 €)
      Seriöse HBCI-App von den Sparkassen, funktioniert aber für fast alle deutschen Banken mit HBCI. Ich nutze es z.B. für ING DiBa und DKB.
    • Call A Bike
      Obwohl ich ein eigenes Rad habe, kommt es immer wieder mal vor, dass ich öffentlich unterwegs bin und schnell von der U-Bahn nach Hause muss oder ähnliches. Mit dieser App finde ich die verfügbaren Bikes in der Umgebung und kann sie gleich mieten.
  • Tools
    Kleine Helferlein für alles mögliche

    • Quick Profiles
      Simple App zum Einrichten von Klingelprofilen und mehr – Wchsel erfolgt rein manuell. Es gibt Alternativen wie z.B. das kostenpflichtige Locale, die Uhrzeit, Ort, Kalendertermine oder Batteriestatus berücksichtigen, um Features ein- und auszuschalten, aber das hier ist straight-forward und mir simpel genug.
    • Tricorder
      Wieder mehr was zum Vorführen, aber durchaus auch nützlich: die verschiedenen Sensoren des Smartphones (Kompass, GPS, WLAN, Beschleunigung, etc.) werden ausgewertet und im Star Trek-Tricoder-Style angezeigt.
    • Stats
      Zeigt Telefondauer, Anzahl versendeter und empfangener SMS, sowie verbrauchtes Datenvolumen an.
    • Wyse PocketCloud RDP
      Remote Desktop-Client, um auf entfernte PCs zuzugreifen.
    • AndroZip
      ZIP-File-Tool, das auch einen Datei-Explorer bietet.
  • Office
    Apps für berufliche Nutzung

    • Documents ToGo
      Die Freeware-Version kann Office-Dokumente (Word, Excel, PowerPoint) anzeigen, für 30 Dollar (derzeit läuft wohl ein Angebot mit 15 US$) kann man sie sogar bearbeiten.
    • Thinking Space
      Gutes Mindmap-Programm.
    • Voice Recorder
      Schlicht eine Diktiergerät-App.
    • Agenda Widget
      Ein Widget für den Homescreen, um Termine aus den Google Kalendern anzuzeigen.
  • Kamera
    Alles, was die Kamera nutzt

    • barcoo
      Barcode Scanner mit Suchfunktion in diversen Produktdatenbanken.
    • Barcode Scanner
      Alternativer Scanner, kann auch aus Kontaktdaten einen 2D-Barcode generieren, um ihn an andere mit Scanner weiterzugeben.
  • Datenaustausch
    Dateien und Daten von und aufs Smartphone bekommen

    • Bluetooth File Transfer
      Kann Dateien über Bluetooth senden und empfangen, auch Kontaktdaten, z.B. an “normale” Handies mit Bluetooth.
    • Hoccer
      Datenübertragung per Wurfbewegung – witzig!
    • Dropbox
      Zugriff auf die eigene Dropbox gibts über diese App.
    • SwiFTP
      Ein FTP-Server, um Daten über WLAN direkt aufs Gerät zu senden, z.B. wenn man Diensten wie Dropbox nicht über den Weg traut.
    • AndFTP
      Ein FTP-Client, um Daten aus dem Netz runter- oder hochzuladen.
  • Multimedia
    Musik und Video-Apps

    • Shazam
      Klassiker: Musikerkennung durch “Zuhören”.
    • doubleTwist
      Zusammen mit dem PC-Client eine brauchbare iTunes-Alternative. Leider fehlt noch der Amazon MP3-Shop für Deutschland, kann aber neben Musik auch Videos und Bilder syncen und Programme aus dem Market installieren – ganz analog zu iTunes und iPhone.
    • A Online Radio
      Guter Webradio-Streaming-Client, der als einer der wenigen auch mit datensparenden AAC-Streams umgehen kann.
  • Nachrichten / RSS / Podcasts
    • Google Listen
      App zur Verwaltung von Podcasts. Geht aber auch mit doubleTwist.
    • NewsRob
      RSS-Client, der sich mit dem Google Reader verbinden lässt, um die Feeds bequem am PC verwalten zu können. Ich nutze inzwischen lieber einfach die mobilen Google-Reader-Seiten im Browser, aber NewsRob kann die Beiträge zwischenspeichern, falls man ohne Datenverbindung lesen möchte (z.B. in nicht versorgten U-Bahnabschnitten).
    • wetter.com
      Meine liebste Wetterseite als App.
    • goal.com Mobile
      Für mich bisher die zuverlässigste WM-App, zwar ohne Benachrichtigung bei Toren, dafür saubere Angaben.
  • Nachschlagen
    • Wapedia
      Interface für die Wikipedia.
    • LEO
      Der Übersetzer-Klassiker als App.
    • Epicurious
      Die Condé Nast-Kochcommunity auf dem Handy.
  • Spiele
    Es gibt zu viele Spiele und zu wenig Zeit, sie alle zu testen. Ich beschränke mich auf drei Klone von iPhone-Klassikern.

    • Jewels
      Bejeweled-Klon, prima Zeitvertreib mit weltweiter Highscore-Liste.
    • Air Control
      Spiele Fluglotse und koordiniere Landeanflüge ohne Kollisionen.
    • Abduction!
      Doodle Jump! mit ner Kuh, die hoch hinaus möchte.
  • SuperUser Tools
    Für diese Apps braucht man root / SuperUser-Rechte

    • Wifi Tethering (Website)
      Android 2.2 Froyo bringt zwar WiFi Tethering mit, aber mit diesem Projekt wird auch Bluetooth unterstützt. Funktioniert aber nur auf bestimmten Modellen.

Garantieabwicklung für selbst importierte Nexus One

Soeben habe ich mein selbst importiertes Nexus One aus der Garantie-Reparatur zurückbekommen, daher kann ich den ganzen Vorgang mal zusammenfassen. Ein paar Details habe ich nicht optimal abgewickelt, es gibt also noch Verbesserungspotential, aber es ist schon mal eine erste Erfahrung.

  • Mein Nexus One wurde von mir selbst über Borderlinx UK importiert, root-Rechte habe ich nicht freigeschaltet
  • Nach ca. 10 Tagen hatte ich plötzlich einen Gerätefehler, dummerweise (wegen Rückgaberecht) habe ich nicht gleich den Support bemüht, sondern den Fehler bei mir bzw. meiner Konfiguration gesucht
  • Anruf bei der HTC UK-Support-Hotline +44-845-890-0079
    Sprechen nur Englisch, sind aber nette Typen (hatte insgesamt 3 versch. Jungs dran)
  • Fehlerbeschreibung angeben
  • Man wird gefragt, wann das Gerät gekauft wurde (innerhalb 14 Tage wird es wohl getauscht), also Kaufdatum und Lieferdatum (rechtlich zählt wohl die Ankunft bei Borderlinx) bereithalten
  • Seriennummer (S/N) oder IMEI bereithalten (steht unterm Akku und auf der weißen N1-Schachtel)
  • Wenn ein Hardwareschaden vermutet wird oder offensichtlich ist, wird man gebeten, das N1 an folgende Adresse zu schicken:HTC Europe
    Communications House
    Presley Way, Crownhill
    MK8 0ES Milton Keynes
  • Man kann sich das Gerät direkt ins Ausland zuschicken lassen, muss dann aber angeblich das Porto zahlen. Wenn man dafür eine Lieferadresse angeben will, das im Telefonat anmerken und Adresse diktieren (per Mail schicken funktionierte für mich nicht, es wurde nicht erfasst).
    Ansonsten wird das N1 an die Borderlinx-Adresse vom Import geschickt.
    Ich habe es mir inzwischen auch direkt schicken lassen – mir entstanden hierdurch anders als angekündigt keine Kosten, und versendet wurde per DHL Express.
  • Ticketnummer geben lassen (braucht man für Rückfragen)
  • Telefonat beenden
  • Alles vom Gerät entfernen: SIM-Karte, Speicherkarte, Akku, Akkudeckel, Schutzfolie
  • Gut einpacken – ich habe es zwischen zwei Pappdeckel geklemmt und in einen C6-Luftpolsterumschlag gesteckt. Ich habe außerdem nochmal eine ausführliche Fehlerbeschreibung beigelegt
  • Versandoptionen nach UK (ohne Gewähr, nicht vollständig):
    • Bei DHL kostet ein Päckchen ohne Versandverfolgung oder Haftung 8,60 Euro. Mit Sendungsverfolgung muss es ein Paket sein, das kostet online 16 Euro, ist aber nur bis 70 Euro versichert. Mit der Premium-Option, die u.a. auch 500 Euro Haftung beinhaltet, kommen nochmal 7 Euro drauf, insgesamt also 23 Euro bei Onlineportokauf, 24 Euro in der Filiale.
    • Bei Hermes kostet das XS-Paket inkl. 500 Euro Haftung und Sendungsverfolgung 9,90 Euro.
    • GLS verlangt 15,40 Euro
    • Über UPS ca. 31 Euro
    • DPD kostet ca. 18,50 Euro
  • Bei mir hat der Versand zu HTC 3 Tage gedauert
  • Die Reparatur hat 3 Werktage gedauert
  • Das Testing und die Versandvorbereitung haben 2 Werktage gedauert
  • Genau eine Woche nach Geräteeingang hat HTC das N1 wieder versendet
  • Ab ca. 15 Uhr deutsche Zeit kann man am Versandtag die Tracking-ID und den Paketdienst erfragen (zumindest für nationalen Versand wird UPS verwendet)
  • Mir wurde das Gerät kostenlos ans Borderlinx-Postfach zurückgeschickt, ich hatte dadurch Versandkosten nach D von 30 Euro (etwas weniger als beim Import, da geringeres Verpackungsgewicht). Plus die Kosten fürs Hinschicken.
  • Insgesamt war ich fast auf die Stunde genau 14 Tage ohne N1
  • Das Nexus One wurde in einem sehr gut gepolsterten Karton zurückgesendet

Laut Reparaturbericht wurde übrigens eine Komponente auf dem Mainboard getauscht.

Multitouch-Update auf dem Nexus One installieren

Google hat das erste Update für das Nexus One veröffentlicht. Normalerweise wird es automatisch zur Installation angeboten. Wer sich nicht sicher ist, ob er es bereits erhalten hat, kann in den Einstellungen unter Telefoninfo die Build-Nummer überprüfen: hat man ERD79 (= Eclair – Release-Trunk – 4. Quartal (=D) +79 Tage) installiert, ist das Update noch nicht drauf, bei Build-Nummer ERE27 hat dagegen schon alles geklappt.

Wer nicht auf das OTA-Update (“over the air”) warten möchte, kann auch manuell updaten:

  • Update von hier laden: Original-Link bei Google
  • Das ZIP-File nach update.zip umbenennen
  • Per USB anstecken, dann Notification Bar herunterziehen und SD-Karte über USB bereitstellen (muss man leider jedes Mal wieder so bestätigen)
  • Ins root-Verzeichnis der SD-Karte kopieren
  • Gerät ausschalten (lange auf die Powertaste drücken und Ausschalten wählen)
  • Leiser-Taste gedrückt halten und wieder einschalten
  • Wenn das Bootmenü kommt, die Lautstärketaste loslassen
  • Mit den Lautstärketasten den Menüpunkt “Recovery” wählen
  • N1 bootet bis zu einem Screen mit Android und einem Warndreieck
  • Powertaste gedrückt halten und Lautertaste drücken
  • Es kommt ein neues Menü, in dem man das ZIP-File für die Installation auswählen kann
  • Mit Trackball auswählen
  • Das Gerät nun ein paar Minuten allein lassen – es bootet mehrmals, bis es wieder bei der PIN-Eingabe landet.
  • Fertig!

Nexus One auf Werkseinstellungen zurücksetzen

Man setzt das Nexus One auf den Auslieferungszustand (Werkseinstellungen, Factory Reset) zurück , indem man einen sogenannten Hard Reset durchführt. Das kann man am einfachsten über das Bootmenü:

  • Gerät ausschalten (Taster oben ein paar Sekunden gedrückt halten und im Menü “Ausschalten” wählen)
  • Die “Leiser”-Taste gedrückt halten und dabei wieder über den Power-Taster oben einschalten.
  • Wenn die Skateboard-fahrenden Androiden zu sehen sind, kann man mit den Lautstärketasten den Punkt “Clear Storage” markieren
  • Mit dem Einschaltknopf auswählen.
  • Nun noch einmal mit der “Lauter”-Taste bestätigen und alle persönlichen Daten werden gelöscht.

Netzteil und Micro-USB-Adapter für das Nexus One

Das Nexus One erhält man ja derzeit in Deutschland nur per Eigenimport aus den USA oder über Großbritannien (oder über ebay). Google legt dem Superphone daher nicht das passende Ladegerät mit deutschem bzw. Euro-Stecker bei. Es lohnt sich aber, ein passendes Netzteil zu benutzen, denn der Ladevorgang dauert über USB beinahe doppelt so lange. Am besten nutzt man natürlich das mitgelieferte Steckernetzteil, für den man einfach nur so einen Adapter braucht. Und keine Sorge: da es ein Reisenetzteil ist, kann es sowohl mit den amerikanischen 110V als auch mit den deutschen 230V umgehen, mehr als diese mechanische Steckerverlängerung ist also nicht nötig.

Alternativ besorgt man sich ein deutsches Ladegerät mit Micro-USB-Stecker. Dabei sollte man darauf achten, dass es mit mehr als 960 mA spezifiziert ist, damit die Schnellladung überhaupt funktioniert. Billige Noname-Produkte sind oft entweder nicht genauer spezifiziert, oder liefern nicht mehr Strom als der USB-Port. Ich empfehle daher Markenprodukte. Ein gutes Netzteil ist das von Nokia, die schon länger Micro-USB-Anschlüsse bei ihren Geräten verbauen. Jetzt haben sie auch Ladegeräte im Sortiment, die nach der neuen EU-Norm nur sehr wenig Standby-Strom ziehen, weshalb man sie also getrost in der Steckdose lassen kann.

Wer noch Mini-USB-Kabel weiternutzen möchte, braucht einen kleinen Adapter – ich kann die Adapter von DeLock empfehlen, die funktionieren sowohl für die Ladefunktion als auch für die USB-Verbindung zum PC tadellos. Als zusätzliches Sync-Kabel habe ich mir außerdem wiederum von Nokia ein Datenkabel besorgt, das kommt mit praktischer Wickelhilfe und sieht sehr robust aus.

Von DeLock gibt es auch einen praktischen Auto-/KFZ-USB-Lade-Adapter, um den Zigarettenanzünder zu einem USB-Lader umzufunktionieren. Aber Vorsicht: nicht jeder Händler bei Amazon verschickt das Original, welches man am praktischen Bügel zum Herausnehmen erkennt.