Garantieabwicklung für selbst importierte Nexus One

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Soeben habe ich mein selbst importiertes Nexus One aus der Garantie-Reparatur zurückbekommen, daher kann ich den ganzen Vorgang mal zusammenfassen. Ein paar Details habe ich nicht optimal abgewickelt, es gibt also noch Verbesserungspotential, aber es ist schon mal eine erste Erfahrung.

  • Mein Nexus One wurde von mir selbst über Borderlinx UK importiert, root-Rechte habe ich nicht freigeschaltet
  • Nach ca. 10 Tagen hatte ich plötzlich einen Gerätefehler, dummerweise (wegen Rückgaberecht) habe ich nicht gleich den Support bemüht, sondern den Fehler bei mir bzw. meiner Konfiguration gesucht
  • Anruf bei der HTC UK-Support-Hotline +44-845-890-0079
    Sprechen nur Englisch, sind aber nette Typen (hatte insgesamt 3 versch. Jungs dran)
  • Fehlerbeschreibung angeben
  • Man wird gefragt, wann das Gerät gekauft wurde (innerhalb 14 Tage wird es wohl getauscht), also Kaufdatum und Lieferdatum (rechtlich zählt wohl die Ankunft bei Borderlinx) bereithalten
  • Seriennummer (S/N) oder IMEI bereithalten (steht unterm Akku und auf der weißen N1-Schachtel)
  • Wenn ein Hardwareschaden vermutet wird oder offensichtlich ist, wird man gebeten, das N1 an folgende Adresse zu schicken:HTC Europe
    Communications House
    Presley Way, Crownhill
    MK8 0ES Milton Keynes
  • Man kann sich das Gerät direkt ins Ausland zuschicken lassen, muss dann aber angeblich das Porto zahlen. Wenn man dafür eine Lieferadresse angeben will, das im Telefonat anmerken und Adresse diktieren (per Mail schicken funktionierte für mich nicht, es wurde nicht erfasst).
    Ansonsten wird das N1 an die Borderlinx-Adresse vom Import geschickt.
    Ich habe es mir inzwischen auch direkt schicken lassen – mir entstanden hierdurch anders als angekündigt keine Kosten, und versendet wurde per DHL Express.
  • Ticketnummer geben lassen (braucht man für Rückfragen)
  • Telefonat beenden
  • Alles vom Gerät entfernen: SIM-Karte, Speicherkarte, Akku, Akkudeckel, Schutzfolie
  • Gut einpacken – ich habe es zwischen zwei Pappdeckel geklemmt und in einen C6-Luftpolsterumschlag gesteckt. Ich habe außerdem nochmal eine ausführliche Fehlerbeschreibung beigelegt
  • Versandoptionen nach UK (ohne Gewähr, nicht vollständig):
    • Bei DHL kostet ein Päckchen ohne Versandverfolgung oder Haftung 8,60 Euro. Mit Sendungsverfolgung muss es ein Paket sein, das kostet online 16 Euro, ist aber nur bis 70 Euro versichert. Mit der Premium-Option, die u.a. auch 500 Euro Haftung beinhaltet, kommen nochmal 7 Euro drauf, insgesamt also 23 Euro bei Onlineportokauf, 24 Euro in der Filiale.
    • Bei Hermes kostet das XS-Paket inkl. 500 Euro Haftung und Sendungsverfolgung 9,90 Euro.
    • GLS verlangt 15,40 Euro
    • Über UPS ca. 31 Euro
    • DPD kostet ca. 18,50 Euro
  • Bei mir hat der Versand zu HTC 3 Tage gedauert
  • Die Reparatur hat 3 Werktage gedauert
  • Das Testing und die Versandvorbereitung haben 2 Werktage gedauert
  • Genau eine Woche nach Geräteeingang hat HTC das N1 wieder versendet
  • Ab ca. 15 Uhr deutsche Zeit kann man am Versandtag die Tracking-ID und den Paketdienst erfragen (zumindest für nationalen Versand wird UPS verwendet)
  • Mir wurde das Gerät kostenlos ans Borderlinx-Postfach zurückgeschickt, ich hatte dadurch Versandkosten nach D von 30 Euro (etwas weniger als beim Import, da geringeres Verpackungsgewicht). Plus die Kosten fürs Hinschicken.
  • Insgesamt war ich fast auf die Stunde genau 14 Tage ohne N1
  • Das Nexus One wurde in einem sehr gut gepolsterten Karton zurückgesendet

Laut Reparaturbericht wurde übrigens eine Komponente auf dem Mainboard getauscht.

Multitouch-Update auf dem Nexus One installieren

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Google hat das erste Update für das Nexus One veröffentlicht. Normalerweise wird es automatisch zur Installation angeboten. Wer sich nicht sicher ist, ob er es bereits erhalten hat, kann in den Einstellungen unter Telefoninfo die Build-Nummer überprüfen: hat man ERD79 (= Eclair – Release-Trunk – 4. Quartal (=D) +79 Tage) installiert, ist das Update noch nicht drauf, bei Build-Nummer ERE27 hat dagegen schon alles geklappt.

Wer nicht auf das OTA-Update (“over the air”) warten möchte, kann auch manuell updaten:

  • Update von hier laden: Original-Link bei Google
  • Das ZIP-File nach update.zip umbenennen
  • Per USB anstecken, dann Notification Bar herunterziehen und SD-Karte über USB bereitstellen (muss man leider jedes Mal wieder so bestätigen)
  • Ins root-Verzeichnis der SD-Karte kopieren
  • Gerät ausschalten (lange auf die Powertaste drücken und Ausschalten wählen)
  • Leiser-Taste gedrückt halten und wieder einschalten
  • Wenn das Bootmenü kommt, die Lautstärketaste loslassen
  • Mit den Lautstärketasten den Menüpunkt “Recovery” wählen
  • N1 bootet bis zu einem Screen mit Android und einem Warndreieck
  • Powertaste gedrückt halten und Lautertaste drücken
  • Es kommt ein neues Menü, in dem man das ZIP-File für die Installation auswählen kann
  • Mit Trackball auswählen
  • Das Gerät nun ein paar Minuten allein lassen – es bootet mehrmals, bis es wieder bei der PIN-Eingabe landet.
  • Fertig!

Nexus One auf Werkseinstellungen zurücksetzen

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Man setzt das Nexus One auf den Auslieferungszustand (Werkseinstellungen, Factory Reset) zurück , indem man einen sogenannten Hard Reset durchführt. Das kann man am einfachsten über das Bootmenü:

  • Gerät ausschalten (Taster oben ein paar Sekunden gedrückt halten und im Menü “Ausschalten” wählen)
  • Die “Leiser”-Taste gedrückt halten und dabei wieder über den Power-Taster oben einschalten.
  • Wenn die Skateboard-fahrenden Androiden zu sehen sind, kann man mit den Lautstärketasten den Punkt “Clear Storage” markieren
  • Mit dem Einschaltknopf auswählen.
  • Nun noch einmal mit der “Lauter”-Taste bestätigen und alle persönlichen Daten werden gelöscht.

Netzteil und Micro-USB-Adapter für das Nexus One

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Das Nexus One erhält man ja derzeit in Deutschland nur per Eigenimport aus den USA oder über Großbritannien (oder über ebay). Google legt dem Superphone daher nicht das passende Ladegerät mit deutschem bzw. Euro-Stecker bei. Es lohnt sich aber, ein passendes Netzteil zu benutzen, denn der Ladevorgang dauert über USB beinahe doppelt so lange. Am besten nutzt man natürlich das mitgelieferte Steckernetzteil, für den man einfach nur so einen Adapter braucht. Und keine Sorge: da es ein Reisenetzteil ist, kann es sowohl mit den amerikanischen 110V als auch mit den deutschen 230V umgehen, mehr als diese mechanische Steckerverlängerung ist also nicht nötig.

Alternativ besorgt man sich ein deutsches Ladegerät mit Micro-USB-Stecker. Dabei sollte man darauf achten, dass es mit mehr als 960 mA spezifiziert ist, damit die Schnellladung überhaupt funktioniert. Billige Noname-Produkte sind oft entweder nicht genauer spezifiziert, oder liefern nicht mehr Strom als der USB-Port. Ich empfehle daher Markenprodukte. Ein gutes Netzteil ist das von Nokia, die schon länger Micro-USB-Anschlüsse bei ihren Geräten verbauen. Jetzt haben sie auch Ladegeräte im Sortiment, die nach der neuen EU-Norm nur sehr wenig Standby-Strom ziehen, weshalb man sie also getrost in der Steckdose lassen kann.

Wer noch Mini-USB-Kabel weiternutzen möchte, braucht einen kleinen Adapter – ich kann die Adapter von DeLock empfehlen, die funktionieren sowohl für die Ladefunktion als auch für die USB-Verbindung zum PC tadellos. Als zusätzliches Sync-Kabel habe ich mir außerdem wiederum von Nokia ein Datenkabel besorgt, das kommt mit praktischer Wickelhilfe und sieht sehr robust aus.

Von DeLock gibt es auch einen praktischen Auto-/KFZ-USB-Lade-Adapter, um den Zigarettenanzünder zu einem USB-Lader umzufunktionieren. Aber Vorsicht: nicht jeder Händler bei Amazon verschickt das Original, welches man am praktischen Bügel zum Herausnehmen erkennt.

Kaufberatung: großer TFT-Monitor

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C.B. aus München fragt: Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Flachbildschirm für den Gebrauch am PC zu holen. Ich liebäugele mit einem 22” oder 24” HD Display.

Kurze Frage: Wie ausschlaggebend ist bei der Größe des Displays (angenommen, ich schau DVD oder in Zukunft auch Blu Ray) die Leistung meiner Grafikkarte? Ich weiß ja nicht mal auswendig, was da verbaut ist. Kannst Du Dich da noch erinnern? Ist ja der PC, den wir vor ungefähr 5 Jahren mal zusammen bei Litec Schwanthaler Computer gekauft und dann bei Dir daheim montiert haben … oder ist das egal?

Also für die Bildschirmgröße selbst spielt die verbaute Grafikkarte keine Rolle, nur für die Auflösung und für die Verbindung. Ersteres sollte aber mit der 5 Jahre alten Karte kein Problem sein. Interessanter wirds bei den Anschlüssen, insbesondere bei BluRay-Nutzung:

Für BluRay muss der Monitor erstmal den digitalen Kopierschutz HDCP  unterstützen. Das tun die heutzutage eigentlich alle in der Größe,  muss man sicherheitshalber aber trotzdem immer nochmal abklären. Vor  allem auch, ob man dabei dann jeden digitalen Anschluss am Monitor dafür hernehmen kann (DVI, HDMI oder DisplayPort, was er halt hat). Und dann muss eben die Grafikkarte auch den entsprechenden Anschluss  haben.

Es könnte sogar sein, dass die Grafikkarte nur analoge VGA-Ausgänge  hat, dann geht BluRay gar nicht, und zudem ist das Bild nicht so  stabil und scharf, wie es sein könnte. Und dafür muss der Monitor  natürlich auch einen VGA-Eingang haben (hat heute nicht mehr jeder!).

Also am wichtigsten für jetzt mit DVD ist, welche Ausgänge die  Grafikkarte hat und ob der Monitor einen entsprechenden Eingang hat. Für die Zukunftssicherheit sollte der Monitor außerdem HDCP  unterstützen.

BluRay-fähige Grafikkarten (mit digitalen Ausgängen und Grafikbeschleunigung, damit auch ein alter PC BluRays anzeigen kann)  kosten so ab 50-60 Euro.

Danke für die ausführliche Antwort. Hm, dann eben vorerst kein Blu Ray am PC. Habe sowieso (noch) kein Abspielgerät dafür, war nur so  eine Idee.
Ich hab mich mal eingelesen und bin zu dem Schluss gekommen, dass  ich für meine Anwendungen kein S-VPA Panel brauche und mit einem TN  genau so gut bedient bin. Der Preis macht hier die Musik.
Im Anhang mal zwei Datenblätter, der 22-Zöller kostet wohl so um die  160-180 EUR, der 24er liegt bei 240,- bei Amazon. Wobei es im Media  Markt gerade einen mit der Bezeichnung G2222HDL gibt, der wohl auf  dem 2220 Modell basiert.

Werde mich wohl in Kürze entscheiden … HDCP haben ja beide, und  VGA auch. Meinen jetzigen Monitor (Eizo Flexscan F78) habe ich mit  einem dreipoligen Kabel (eines je Farbkanal) verbunden – ist das VGA?

Das sind glaube ich beides ordentliche Geräte, ich hab von BenQ jetzt  noch nichts schlechtes gelesen.

Der Monitor beim MediaMarkt scheint mir ein LED-Backlight zu haben,  d.h. die Hintergrundbeleuchtung sind keine “Neonröhren”, sondern viele  LEDs, was stromsparender und langlebiger ist, und auch schönere Farben  und besseren Kontrast ermöglicht.

Online gibts den sogar als 24-Zöller für 209 Euro (Mediamarkt).

Oder bei Amazon für 202 Euro. Update: derzeit nur 183 Euro.

Das sieht mir nach meiner Kaufempfehlung aus, ich würde mir jedenfalls nur noch einen TFT mit LEDs kaufen, da die alte Hintergrundbeleuchtung mit der Zeit dunkler wird, und weil sie fiepen kann. Und man tut dabei auch noch was für die Umwelt.

Das Kabel, mit dem Du den Eizo betreibst, ist am PC am VGA-Ausgang angeschlossen, am Monitor aber per “BNC”. Das hat man früher bei den hochwertigeren Geräten so gemacht, weil man da besser abschirmen konnte. Für den TFT brauchst Du aber ein normales VGA-auf-VGA-Kabel. Schau trotzdem vorher nach, ob Du nicht auch einen DVI-Ausgang an der Grafikkarte hast – den erkennt man daran, dass er meist weiß statt blau ist und eckige, auf einer Seite sogar vier schlitzförmige Löcher hat. Den dann auf jeden Fall bevorzugen. Kabel sollten so um die 5 Euro kosten, wenn keins beiliegt.

Kaufberatung: Digitale Spiegelreflexkamera

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C.H. aus München fragt: Ich hätte mal eine Anfrage: mein Bruder möchte sich gerne eine Spiegelreflexkamera kaufen, so in der Klasse von deiner. Welches Modell hast du denn genau und bist du damit zufrieden? Was hat dich denn zum Kauf dieses Modells bewogen?

Also ich habe als digitale Spiegelreflexkamera (engl. SLR, Single-lens reflex) die Nikon D90 im Kit mit einem “Superzoom”-Objektiv ausgewählt, und zwar dem Nikkor 18-200mm mit Bildstabilisator. Bei Amazon wäre es dieses Produkt: Nikon D90 Kit inkl. 18-200mm 1:3,5-5,6G VR II Objektiv. Genau genommen ist das der Nachfolger des Objektivs, das leichte Detailverbesserungen bringt und praktisch gleich viel kostet – es hat eine römische II im Namen.
Unsere Freundin T. hat ein günstigeres, alternatives Objektiv von Tamron (AF 18-200mm Nikon /3,5-6,3 XR Di II asph. IF Macro), das aber die gleichen Leistungsdaten hat und bei den Amazon-Kundenmeinungen trotzdem ganz gut wegkommt.

Die Gründe für meine Entscheidung sind sehr umfangreich gewesen, ich bin da immer recht gründlich :-) aber sie haben sich für mich bewährt, ich bereue nichts! Vielleicht kann ich mal meine Kriterien etwas zusammenfassen:

Nikon vs. Canon
Ist ne Grundsatzentscheidung “fürs Leben” – hauptsächlich weil man die (teuren) Objektive nur an Kameras der gleichen Marke weiterverwenden kann, aber auch, weil man sich an die Bedienung gewöhnt und ungern umlernt. Ich hab mich für Nikon entschieden, weil die in meinem Umfeld weiter verbreitet sind und ich so auch mal andere Objektive ausprobieren kann, etc. Außerdem war zum Kaufzeitpunkt die Bildqualität bei Nikon einen Tick besser.
Andere Hersteller (Sony, Panasonic, Fuji, Olympus, Pentax etc.) habe ich Betracht gezogen, meist haben sie dann aber doch immer irgendeinen Pferdefuß, und generell einen schlechten Gebrauchtmarkt wegen geringer
Verbreitung (ist für Objektive interessant). Sowohl mit Nikon als auch Canon macht man nichts falsch, das sind die Marktführer und die Unterschiede sind finde ich Geschmackssache. Wer spezielle Wünsche hat, ist woanders aber womöglich besser bedient.

Preisklasse
Also die D90 ist schon eine Preisklasse über den Einsteiger-SLRs. Ich bin eigentlich auch nur hier eingestiegen, weil das Budget es hergegeben hat :-)
Aber es gibt schon einen Grund: wenn man schon weiß, dass man sich intensiv mit der Fotografie beschäftigen möchte, ist die 800-1000 Euro-Klasse (Gehäusepreis ohne Objektiv) meist nach einem Jahr sowieso
der nächste Schritt, wegen besserer Ausstattungsmöglichkeiten (mehr Objektive und Blitze passen, es gibt optional einen Batteriegriff etc.), besserer Bildqualität und angenehmerer Größe (bei SLRs gilt: je
größer, desto gut).

Filmfunktion
Die D90 war die erste SLR, die eine Filmfunktion eingebaut hatte. Inzwischen hat Canon einige weitere Modelle rausgebracht, die nochmals verbesserte Filmfunktionen bieten. Da es mir nicht ums Filmen geht, reicht mir das Gebotene als nettes Feature, zu dem ich nicht Nein sage. Ist aber nur mit Übung brauchbar, da z.B. kein Autofokus vorhanden ist. Beispiele, wie die Videos mit der D90 aussehen, findest Du bei vimeo.
Wenn das Deinem Bruder wichtig ist, sind andere Modelle ggf. interessanter, da kenne ich mich aber nicht aus.

Objektiv
Das war auch eine Geldbeutel-Entscheidung. Normalerweise verwendet man als ambitionierter Hobbyfotograf 2-3 Objektive, eines für Weitwinkel mit etwas Zoom (wie bei den meisten kleineren bzw. günstigeren Kits), eines mit Tele fürs Zoomen und manche noch eine lichtempfindliche Festbrennweite für Zimmeraufnahmen. Das geht aber ins Geld und kostet zusammen mehr, als ein Kompromissobjektiv wie das 18-200VR. Da man damit nur wenig Abstriche macht, weil speziell das Nikkor ganz gut gebaut ist, und ich erstmal kein Geld mehr für weitere Objektive habe, fand ich diese Lösung besser für mich, reicht mir sicherlich zwei Jahre.
Wenn das Budget erstmal knapp ist, spricht aber für den Einstieg nichts gegen ein kleineres Kit und späterem Zukauf der o.g. Linsen.

Soweit meine persönlichen Kauffaktoren in Kurzform(!). In der Einsteigerklasse würde ich aktuell zur Nikon D5000 oder Canon EOS 500D raten, das Pendant zur D90 ist bei Canon die EOS 50D – aber noch ohne Videofunktion, und eine Klasse höher sind Nikon D300S und Canon EOS 7D bzw. 5D Mark II. Letztlich unterscheiden sich die Konkurrenten nur im Detail, man macht generell eher nichts falsch, mit dem richtigen Fotografen machen alle genannten Modelle gute Bilder ;-)

Schön scharfe Hintergrundbilder auf dem HTC Touch HD

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Als Besitzer eines HTC Touch HD (oder auch eines Diamond2 oder Touch Pro2) beweist man, dass man ein großes Display mit hoher Auflösung schätzt. Um so ärgerlicher ist es, dass es mit Bordmitteln nicht möglich ist, das an vorderster Front auch zur Schau zu stellen, denn abgesehen von der voreingestellten Grafik will es einfach nicht gelingen, ein eigenes Hintergrundbild scharf darzustellen.

Wie man in dieser englischen Anleitung nachlesen kann, ist der Grund hierfür die Beschränkung  des HTC TouchFLO 3D, bzw. der darin verwendeten Bildverarbeitung auf Bilder mit einer maximalen Größe von 512*512 Pixeln. Wenn man nun also ein eigenes Bild mit der maximalen Auflösung des Touch HD von 800*480 Pixeln als Hintergrundbild einstellt, wird es zunächst so verkleinert, dass es 512 Pixel hoch ist, bevor es noch in ein spezielles, komprimiertes Bildformat (CFC) umgewandelt und schießlich in einem letzten Schritt in die maximal mögliche Größe von 696*480 gebracht wird (die übrigen 104 Pixel werden von den Leisten am Bildschirmrand verdeckt und daher gar nicht erst mit einem Hintergrundbild versehen). Jeder dieser Arbeitsschritte verschlechtert die Qualität des Ausgangsbildes, beim letzten Schritt werden die Verschlechterungen auch noch vergrößert und damit noch augenscheinlicher gemacht.

Dank der findigen Entwicklergemeinde der XDA Developers, die sich den Windows Mobile-Geräten aus dem Hause HTC angenommen hat, gibt es nun aber Abhilfe in Form eines Windows-PC-Programms, mit welchem man das gewünschte Hintergrundbild so aufbereiten kann, dass es auf dem Gerät in optimaler Qualität angezeigt wird. Dazu wird ganz komfortabel aus dem Bild eine Installationsdatei erzeugt, die man auf dem Gerät ausführt. Das Programm heißt HDWall und ist über das Forum der XDA-Devs zu beziehen (Registrierung erforderlich).

Startschuss

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Heute gehts also los: passend zum Frühlingsanfang starte ich ein frisches neues Blog mit dem Titel “Frag Felix”, in dem ich Anleitungen, Tipps und Empfehlungen rund um die schöne neue Technikwelt veröffentlichen möchte. Die Idee hierfür ist mir gekommen, nachdem ich in meinem familiären Umfeld und in meinem Freundeskreis immer wieder um Hilfestellungen oder meine Meinung gebeten werde, wenn es um eine neue technische Anschaffung oder den Einsatz einer neuen Software oder eines Gerätes geht.

Auch in meinem persönlichen Blog habe ich schon des öfteren Beiträge mit diesem Fokus verfasst, weshalb ich diese kurzerhand hierher kopieren werde, um einen ersten Grundstock an Artikeln zu haben.

Ich möchte mich bei meinem Schreibstil ein wenig daran orientieren, wie ich technische Dinge meinen Eltern erläutere, dementsprechend sollen sich die Texte wie an technisch interessierte Laien gerichtet lesen. Bei manchen Artikeln wird mir das nicht gelingen – ich bitte mir das nachzusehen. Gerne nehme ich aber Wünsche nach verständlicheren Erläuterungen der einzelnen Artikel entgegen!

Ob das Konzept aufgeht, wird eine spannende Erfahrung sein, auf die ich mich schon freue!

Kurzvorstellung: Firefox-Addons

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Gestern habe ich mal wieder einen Blick auf die offiziell gelisteten Firefox Extensions geworfen. Es waren einige Schmankerl dabei, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. Deswegen stelle ich mal alle Extensions vor, die ich installiert habe.

Web Developer Toolbar
Die Toolbar ist unverzichtbar für jeden, der HTML-Seiten erstellt. Die Leiste bietet Funktionen für Cookie-, CSS-, Formular- und Bildelemente an, sowie viele weitere nützliche Features wie z.B. einen On-The-Fly-Editor, oder ein Tool zur Größenänderung des Browser-Fensters auf übliche Bildschirmgrößen.

ViewSourceWith
Ebenfalls nützlich für HTML-Seitengestalter ist die Möglichkeit, den bevorzugten Editor für die Quelltextansicht zu wählen. So muss man sich nicht an die Mozilla-Farbkodierung gewöhnen.

SwitchProxy Tool
Komfortables Umschalten der Proxy-Einstellungen. Besonders nützlich für mein Büro-Notebook, das ich auch zuhause ohne Proxy ans Netz hänge. Es gibt zwar Alternativen, aber bei FoxyProxy z.B. kann man keine Ausnahme-Listen pflegen – blöd.

BrowseAtWork
Unter anderem ein Anonymizer Proxy…

Tab Mix Plus
Macht das Tabbed Browsing noch komfortabler, mit vielen kleinen Detailverbesserungen.

IE Tab
Öffnet Tabs mit dem Internet Explorer als Browser-Engine und erleichtert so das Testen in den beiden populärsten Browsern.

Viamatic foXpose
Ein Icon in der Statusleiste, das bei Klick alle geöffneten Tabs auf einer Seite arrangiert.

Adblock
Blendet zuverlässig Werbung aus.

Adblock Filterset.G Updater
Aktualisiert die Filterlisten des Adblock regelmäßig.

DownloadThemAll!
Ein feiner Download Manager für Firefox. Nutze ich zum Herunterladen ganzer Websites, einer Sammlung Bilder in einem Verzeichnis, oder für große Dateien.

VideoDownloader
Erleichtert das Herunterladen von Videodateien der populärsten Video-Sites wie video.google.com, YouTube etc.

Dictionary Tooltip
Mit einem Tastenkürzel kann ich damit die Übersetzung eines Wortes in dict.leo.org nachschlagen.

Dictionary Search
Über das Kontextmenü eines markierten Wortes kann ich die Bedeutung nachschlagen.

CuteMenus – Crystal SVG
Fügt in alle Firefox-Menüs hübsche Icons ein.

RSS Ticker
Eine Tickerzeile, in der neue Blogeinträge meiner Lieblings-Blogs durchlaufen – oder Nachrichten. Erspart mir das “Durchsurfen” durch die Blogs, um herauszufinden, ob was neues geschrieben wurde.

Kurzvorstellung: Drupal CMS-Software

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Gestern bin ich auf der verzweifelten Suche nach einem schlanken, modernen und flexiblen Content Management System (CMS; seht Euch nur mal die Liste der CMS Matrix an – wie soll man sich da entscheiden?) über einen Blogeintrag auf Drupal aufmerksam geworden. Es ist ein von holländischen Studenten entwickeltes, inzwischen recht verbreitetes Open Source-CMS, das populär wurde, weil u.a. Spread Firefox und The Onion es für ihre Websites einsetzen. Auch die Entwickler von Gallery, einer hervorragenden Galeriesoftware, die ich ebenfalls einsetze, nutzen Drupal für ihren Auftritt, und es hat sogar eigene Wikipedia-Einträge (deutsch | english).

Solch geballtes Vertrauen der Macher vielbesuchter Sites und die Popularität haben mich davon überzeugt, dass es kein schlechtes Stück Software sein kann und habe damit eine halb angefangene PostNuke-Einrichtung abgelöst, weil letztere einfach unerträglich kompliziert zu administrieren war. Drupal dagegen ist sehr schnell installiert (wenn auch mit manuellem Aufwand, keine Installationsroutine), hat sehr interessante Features wie z.B. ein Taxonomie-System zur Kategorisierung von Artikeln, und es existieren sehr viele brauchbare Module dafür. Diese T.-Systematik ist in der Praxis erstmal gewöhnungsbedürftig, aber sehr flexibel und dank der reichlich verfügbaren Hilfestellungen auch bald durchschaut. Ich habe in ca. drei Stunden eine komplette Website vorbereitet, also installiert und konfiguriert – bei PostNuke wurde ich in über acht Stunden nicht fertig.

Mein Blog wird weiterhin mit WordPress betrieben, aber für komplexere Aufgaben ist Drupal mein derzeitiges CMS der Wahl.