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Kurzvorstellung: Drupal CMS-Software

Gestern bin ich auf der verzweifelten Suche nach einem schlanken, modernen und flexiblen Content Management System (CMS; seht Euch nur mal die Liste der CMS Matrix an – wie soll man sich da entscheiden?) über einen Blogeintrag auf Drupal aufmerksam geworden. Es ist ein von holländischen Studenten entwickeltes, inzwischen recht verbreitetes Open Source-CMS, das populär wurde, weil u.a. Spread Firefox und The Onion es für ihre Websites einsetzen. Auch die Entwickler von Gallery, einer hervorragenden Galeriesoftware, die ich ebenfalls einsetze, nutzen Drupal für ihren Auftritt, und es hat sogar eigene Wikipedia-Einträge (deutsch | english).

Solch geballtes Vertrauen der Macher vielbesuchter Sites und die Popularität haben mich davon überzeugt, dass es kein schlechtes Stück Software sein kann und habe damit eine halb angefangene PostNuke-Einrichtung abgelöst, weil letztere einfach unerträglich kompliziert zu administrieren war. Drupal dagegen ist sehr schnell installiert (wenn auch mit manuellem Aufwand, keine Installationsroutine), hat sehr interessante Features wie z.B. ein Taxonomie-System zur Kategorisierung von Artikeln, und es existieren sehr viele brauchbare Module dafür. Diese T.-Systematik ist in der Praxis erstmal gewöhnungsbedürftig, aber sehr flexibel und dank der reichlich verfügbaren Hilfestellungen auch bald durchschaut. Ich habe in ca. drei Stunden eine komplette Website vorbereitet, also installiert und konfiguriert – bei PostNuke wurde ich in über acht Stunden nicht fertig.

Mein Blog wird weiterhin mit WordPress betrieben, aber für komplexere Aufgaben ist Drupal mein derzeitiges CMS der Wahl.