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Externer Zusatzakku fürs Smartphone

Der Zigarettenanzünder in meinem Auto ist defekt, dadurch habe ich Probleme, mein Smartphone auf längeren Fahrten als Navi zu nutzen, weil der Akku nach 3-4 Stunden GPS-Nutzung schlapp macht. Die Reparatur ist aufwändig, da die Buchse im hinteren Teil der Mittelkonsole liegt, und eine Werkstatt verlangt einen dreistelligen Betrag für die Instandsetzung, daher habe ich mich für die Lösung eines externen Zusatzakkus entschieden. Er hat ja auch weitere Einsatzgebiete als nur im KFZ, zum Beispiel auf Rad- oder Wandertouren, oder generell im Urlaub, wenn man viel unterwegs ist und selten länger eine Steckdose in der Nähe hat.
Ich habe mich für folgende „Power Bank“ entschieden:

Zum einen hat dieser Akku ein tolles Preis/Leistungs-Verhältnis, da er eine hohe Kapazität von 11000mAh bietet. Das bedeutet, er kann beispielsweise ein iPhone 4S, welches einen Akku mit 1450mAh eingebaut hat, mehr als sieben Mal wieder aufladen, bevor man ihn selbst wieder aufladen muss.
Dann bietet der Akku zwei USB-Buchsen, so dass man neben dem Smartphone auch gleich noch Zubehör aufladen kann, etwa ein Bluetooth-Headset, einen Pulsgurt, oder einen Aktivlautsprecher, die ja meist ebenfalls über USB ladbar sind.
Er ist zwar mit ca. 300g kein Leichtgewicht, hat dafür aber ein robustes Metallgehäuse. Klein ist er nicht, ein wenig größer als ein iPhone und deutlich dicker, aber das ist eben seiner Kapazität geschuldet.
Wichtig ist, dass man das beiligende Kabel mit den Adaptern (für iPhone/iPad, Nokia, SonyEricsson, MiniUSB und MicroUSB) benutzt, weil damit die Schnellladung wie an der Steckdose möglich ist. Mit „normalen“ USB-Kabeln braucht das Smartphnone deutlich länger, bis es wieder voll aufgeladen ist. Will man aber partout ein normales USB-Kabel nutzen, erreicht man den gleichen Effekt mit diesem Adapter, der nicht nur am Samsung Galaxy Tab funktioniert.

Ich bin hochzufrieden mit dem Zusatzakku, er hat tatsächlich so viel Kapazität wie angegeben, da ich mein Samsung Galaxy Nexus mit 1750mAh-Akku ganze sechs Mal aufladen konnte, deswegen hier meine Kaufempfehlung!

Fahrrad-Halterung für Smartphones

F.B. aus M.: Ich möchte mein Smartphone für die Fahrrad-Navigation verwenden – welche Halterung empfiehlst Du?

Ich habe mir diese Halterung von Navitech (Alternativlink, falls ausverkauft) aus England gekauft. Sie ist universell für die meisten Smartphones einsetzbar, zumindest die Modelle bis 4″ Displaygröße sollten problemlos reingehen, also Nexus One, HTC Desire, Motorola Milestone und Defy, iPhone, ZTE Blade/Base Lutea, LG Optimus Speed, Xperia Arc, Xperia Play, usw. Laut Artikelbeschreibung bei Amazon passt auch das 4,3″ Desire HD rein , aber das kann ich nicht bestätigen – das Samsung Galaxy S2 passt nicht.

Was mir sehr gut gefällt gegenüber anderen Fahrradhalterungen ist die Tatsache, dass sich das Gerät in einer abnehmbaren Tasche befindet und somit ganz gut gegen Regen und Kratzer geschützt ist, aber auch gegen Diebstahl, weil man die Tasche einfach abklipsen und mitnehmen kann. Und ohne sie ist die Halterung wertlos. Die Tasche besitzt auch eine Öse, so dass man sie mittels Handschlaufe zusätzlich gegen den Absturz auf den Boden sichern kann. Der Halterungsteil für die Lenkstange sollte auf die üblichen Lenkergrößen passen – auf meinen Vorbau passt sie aber nicht, der ist zu dick.

Das Handy lässt sich je nach Vorliebe im Hoch- und im Querformat verwenden. Mit Hilfe der beiliegenden Moosgummi-Einlagen kann man das Gerät so einpassen, dass es sanft gegen die Folie gedrückt wird und es bedienbar bleibt – auch bei den inzwischen üblichen kapazitiven Displays – bei den druckempfindlichen Touchscreens muss man sich da ja noch weniger Sorgen machen. Ich bin daher rundum zufrieden mit diesem Produkt, auch der Preis ist mit unter 20 Euro akzeptabel. Wenn man über Amazon bei Navitech direkt bestellt, wird es von England aus versandt, man muss also mit ein paar Tagen Lieferzeit rechnen.

Bleibt die Frage, welche Apps man so ausprobieren könnte. Für den Anfang braucht man natürlich erstmal einen Tacho wie der ganz gut ausgestattete SpeedView. Dann gibts die üblichen Navisysteme, die teilweise auch Fahrradprofile bieten, wie z.B. Google Maps mit Navigation. Oder Anbieter speziell fürs Fahrrad, wie Naviki (basiert auf OpenStreetMap). Dann natürlich die ganzen Sport-Apps, teilweise mit Karten- und Navi-Funktion wie das von mir genutzte Run.GPS. Und schließlich lassen sich auch verschiedenste Kartenformate offline nutzen, z.B. über OruxMaps (hier ein guter Überblick).